Männerchor Constantia Weingartsgasse von 1887 e.V.

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21. Juni 2000
Kölner Stadt-Anzeiger

Ein Dreiklang, der Freude machte

Benefizkonzert: Kappes-Chöre
und Gäste aus USA begeisterten

Von Nicole Weimer

HENNEF - Schon die kleinen Nationalflaggen, die fröhlich zwischen Geranien und Sonnenblumen steckten, weckten die Vorfreude der Zuschauer. Das „Star-spangled Banner”, die rot-weiß-blaue Flagge der Amerikaner, und das deutsche Schwarz-Rot-Gold verhießen einen internationalen Konzertabend in der Kopernikus-Realschule.

Der Philadelphia Boy's Choir und die Chorgemeinschaft der Männerchöre von Chorleiter Karl-Josef Kappes unter der Schirmherrschaft des MC „Constantia” Weingartsgasse lebten Völkerverständigung und Kulturaustausch.

Als „Dreiklang der Begegnung, Kultur und Hilfe” bezeichnete denn auch Bürgermeister Karl Kreuzberg den musikalischen Abend. Gesungen wurde zugunsten des Missionskreises Hennef-Warth für den Bau eines Krankenhauses in Zaire. Zu Ehren der Gäste aus Philadelphia eröffneten die Männerchöre aus Weingartsgasse, Troisdorf, Birk und Lohmar mit der deutschen Nationalhymne.

Was für das deutsche Publikum eher ungewöhnlich, sei für die Amerikaner gang und gäbe, erklärte Moderator Walter Pottgießer. Der Kölner lebt selbst seit 42 Jahren in Amerika und brachte die Chorleiter Kappes und Robert Hamilton vor 12 Jahren zusammen.

Für den ersten Auftritt hatte Chorleiter Kappes eine Mischung aus deutschem Volksliedgut, wie „Im Dorf da geht die Glocke” von Bernhard Weber und amerikanischen Spirituals, wie „Halleluja” von Willy Trapp zusammengestellt.
  Ganz in seinem Element, schaffte es der Dirigent, die vielen Stimmen und die musikalische Begleitung von Edgar Zens und seiner Rhythmusgruppe zu einem harmonischen Klangamalgam zu verschmelzen. Sänger Dieter Holz, der unter anderem im Chor der Weingartsgasse singt, erfreute die Zuhörer mit einem gelungenen Solovortrag in Stephan Ihlaus „Jerusalem”.

Und dann die Amerikaner. Nicht nur die Bühnenformation - die jungen Sänger standen seitlich zum Publikum - zeugte von Qualität. Auch die Information, von den rund 400 Sängern, die jedes Jahr bei Chorleiter Robert Hamilton vorsingen, würden nur 35 genommen, klang viel versprechend. So war es auch kein Wunder, dass der Chor mit seinen 80 Prozent Knaben- und 20 Prozent Männerstimmen einen hervorragenden Eindruck hinterließ.

Beeindruckend waren vor allem die Soloeinlagen, zum Beispiel von Paul Eaton, der mit seiner kräftigen Soul-Stimme das Publikum in „John saw the Numbh” im Arrangement von Paraker und Shaw verzauberte. Und nachdem die deutschen Sänger Spirituals gesungen hatten, ließen es sich die Sänger aus Philadelphia nicht nehmen, zwei deutsche Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy darzubieten.

Allerdings hatten nicht nur die Zuhörer den Sängern zu danken. Auch der Chor war von seinem deutschen Publikum angetan. „Die deutschen Zuhörer sind respektvoller als das amerikanische Publikum,” meinte George Murray, der seit zwei Jahren im Chor singt. „Auch wenn ihnen etwas nicht gefällt, zeigen sie es nicht so offen.”

An diesem Abend allerdings war, so konnten sich die Sänger sicher sein, die ganze Anerkennung offen und ehrlich.







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