Männerchor Constantia Weingartsgasse von 1887 e.V.

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4. Dezember 2002
Kölner Stadt-Anzeiger

Kölsche Weihnachten

als Geschenk zum eigenen Geburtstag
Der Männerchor „Constantia” Weingartenstraße gestaltete sein Jubiläumskonzert mit liebenswerten Ideen.
Von Britta Gürke

Hennef - Seinen 115. Geburtstag feiert der Männerchor „Constantia” Weingartsgasse in diesem Jahr, zur Weihnacht im Jubiläumsjahr wollten die Sänger ihren Zuhörern und auch sich selbst mit einem ganz besonderen Geschenk erfreuen. Zur „Kölschen Weihnachten” luden sie in die Meys Fabrik ein und gestalteten gemeinsam mit vielen Gästen ein abwechslungsreiches Konzert. Vor allem Chordirektor Karl-Josef Kappes liegt die Kölsche Mentalität am Herzen, über ihn konnte auch der Kontakt zu den Kölner Mundart-Künstlerinnen Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Femau hergestellt werden.

  Mit viel Sinn für Humor und einem liebevollen Blick auf die eher versteckten Zeichen des menschlichen Zusammenlebens sang und erzählte Kampmann weihnachtliche Geschichten in Kölscher Mundart, Ittel-Femau begleitete sie dazu am Klavier oder mit der Flöte.
  Frech und offen, aber immer mit einem Lächeln auf den Lippen berichtete Kampmann von alltäglichen Erlebnissen beim Weihnachtseinkauf in der Stadt, von Adventserinnerungen aus der Kindheit oder vom Weg der drei Könige zur Krippe.

  Immer wieder stellten sie und ihr Publikum dabei fest, dass sich auf Kölsch so einiges einfach besser ausdrücken lässt als im Hochdeutschen. In Köln wird Herodes zum „Drecksack wie er im Buche steht”, und bei der Erinnerung an Weihnachtsfeste der Kindheit kann man melancholisch sagen: „Et wor doch nit alles verkehrt”.

  Schön ergänzten sich die fröhlich-unterhaltsamen, oft auch nachdenklichen Lieder und Erzählungen des Mundart-Duos mit dem festlichen Gesang des Männerchores. „Kölle ming Kölle” von Willi Neu sangen sie volltönend und anrührend, aber auch Klassisches der besinnlichen Chorliteratur beherrschten sie überzeugend.

  Besonders festlich wurde die Stimmung, wenn das Blechbläser-Quintett des Bonner Beethoven Orchesters den Gesang des Männerchores begleitete. Beethovens „Hymne an die Nacht” erklang ebenso eindringlich wie Hermann Sonnets „Weihnachtsglocken”.


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