Männerchor Constantia Weingartsgasse von 1887 e.V.

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26. März 2004
Kölnische Rundschau

Pracht und Macht erfüllten die Kirche

Constantia Weingartsgasse dankte mit Konzert
Blumenstrauß mit der Stimmgabel dekoriert


HENNEF. Ein Dankeschön für das Konzert der Constantia Weingartsgasse zu Ehren ihres im vergangenen Jahr verstorbenen Dirigenten Karl-Josef Kappesbewegte dessen Nachfolger Bernd Radoch zutiefst. In einem Blumenstrauß hatte Witwe Magdalena Kappes die Stimmgabel ihres Mannes dekoriert, quasi als Symbol für die Bitte an Radoch, sein Erbe fortzuführen. Auch wolle sie damit die Verbundenheit zu Chor und Chorleiter ausdrücken, sagte Magdalena Kappes.

Zuvor dankte das Publikum mit langem Applaus für ein Konzert, bei dem eine lang nachwirkende Mischung aus Pracht, Mächtigkeit und Behutsamkeit die Klosterkirche Seligenthal erfüllt hatte. In gewisser Weise nahm Radoch den Faden seines Vorgängers auf, der ebenfalls gerne das stimmliche Volumen eines 70-köpfigen Klangkörpers ausschöpfte.
  Und ohne Bruch drückte er hörbar seinen eigenen Stempel auf, nämlich das bisweilen riskante Spiel der abrupten Wechsel vom Pianissimo zum Fortissimo, von langsam zu treibend. Hierbei erwies sich die Akustik bisweilen überfordert.

Da einige Tenöre aus Platzgründen im Seitenschiff standen, kam es zu Klangeffekten ähnlich einer Rückkopplung, wie man sie bei Lautsprechern manchmal wahrnimmt. Das wurde für die Zuhörer im Seitenschiff bei Schuberts „Sanctus” an der Stelle deutlich, wo es nach den moderaten Anfangssystemen ins mächtige „Er, der nie begonnen” übergeht. Im Programm waren häufig aufgeführte Werke wie „Panis angelicus”, das Tenor Bernd-Dieter Kolf mit hoher Sprachverständlichkeit interpretierte und das bewegende „Frieden” von Gotthilf Fischer ebenso vertreten wie das seltene „Auferstehn, ja auferstehn” von Kurt Lissmann oder Gerhard Winds „O Herr gib Frieden”, das mit seinen vielen Crescendi große Disziplin von den Sängern abverlangte. Bemerkenswert gute Auftritte Hatte auch Chorsolist Dieter Holz.




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