Männerchor Constantia Weingartsgasse von 1887 e.V.

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14. Dezember 2004
Kölnische Rundschau

Heilige Drei Könige traten als
„en jot Jespann” auf

Männerchor Constantia Weingartsgasse setzte sich
im Weihnachtskonzert mit kölscher Mundart in Szene

von PETER LORBER

  HENNEF. Restlos ausverkauft war die „Kölsche Weihnacht” des Männerchors Constantia Weingartsgasse in der Hennefer Meys Fabrik. Das große Publikumsinteresse belohnten die Sänger gleich mehrfach: durch weihnachtliches Ambiente, das die Dekoration aus Tannengrün, Bäumen und Lichterschmuck verbreitete, und natürlich durch eine sorgfältige Literaturauswahl Bernd Radochs, die alles enthielt, was ans Herz und Gemüt geht.

  Dabei setzte der Chordirektor sowohl auf stimmgewaltige Ausführung als auch auf zarte Intonation respektive auf eine Mischung aus beidem. Wie beim „Jerusalem” (Adams/ Ihlau), dessen teils melancholischer, teils prachtvoller Charakter durch eine flexible Klangstärke sorgfältig herausgearbeitet wurde. Ein bedeutender Part kam dabei Dieter Holz zu. der auf dem grollenden und vibrierenden Fundament des Constantia-Chores mit einem feinen Bariton-Solo das Werk veredelte, das im Finale in einen Jubel aus hohen und kräftigen Harmonien mündete.
    In Begleitung des überragenden Pianisten Edgar Zens trat Dieter Holz mit zwei Cornelius-Liedern („Drei Könige” und „Der Christbaum”) alleine auf den Plan und erhielt für seine elegante Ausführung viel Applaus. Der Chor punktete mit einem herrlichen „Und Frieden für die Welt” (Gilles) und besonders mit „Seht, der Heiland ist geboren”, das der Dirigent Radoch selbst arrangiert hat.

  Doch setzten sich die Sänger, dem Konzertmotto entsprechend, natürlich auch mit kölscher Mundart in Szene. Etwa bei Gilles „Mer kumme aus dem Morjenland”, das die Geschichte der Heiligen Drei Könige aus der jovialen Sicht des Rheinländers erzählt und das die Heiligen sagen lässt: „Wat bes du doch e lecker Kind, su hätzlich wie nur Pute sin. Du bruchs ken Angs zu han, mer sin en jot Jespann”.

  Mit Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau hatten die Weingartsgässler zudem ein fernsehbewährtes Duo im Programm, das mundartlich den „Wäch vun Kölle noh Bethlehem” oder den „Chressdaach en Kölle” in Lieder und Geschichten verpackte.










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